Paragraph Quelle: Justiz NRW

Die Landesregierung hat am 17.03.2020 angesichts der Ausnahmesituation durch die dynamische Verbreitung des Coronavirus Maßnahmen ergriffen, um die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Das Amtsgericht Rahden wird deshalb - wie andere Bereiche der Justiz - den Betrieb vom 18. März 2020 bis einschließlich 19. April 2020 auf das unabdingbar erforderliche Maß beschränken. Dazu gilt: 

Die Gerichtszahlstelle bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Die Rechtsantragstelle wird nur noch dringende und eilbedürftige Anträge aufnehmen. 

Nutzen Sie die Möglichkeiten, Einzahlungen per Überweisung durchzuführen und Ihre Anliegen schriftlich oder telefonisch vorzubringen. Dies gilt auch für grundsätzlich eilbedürftige Angelegenheiten wie Ausschlagungen: wenden Sie sich in diesen Fällen telefonisch an das Nachlassgericht. 

Sollten Sie ein unaufschiebbares Anliegen - auch in Angelegenheiten der Rechtsantragstelle -  haben, das sich nicht schriftlich oder telefonisch klären lässt, wird ein Mitarbeiter entscheiden, ob ausnahmsweise ein persönlicher Kontakt mit einer Mit-arbeiterin oder einem Mitarbeiter herzustellen ist.

Es ist damit zu rechnen, dass Gerichtstermine aufgehoben werden und ein neuer Termin erst nach Ende der aktuellen Ausnahmesituation bestimmt wird. Soweit Termine stattfinden, bitten wir, einen Gerichtsbesuch, zu dem Sie nicht als Verfah-rensbeteiligter oder als Zeuge geladen wurden, bis auf Weiteres zu verschieben. Sollten Sie zu einem Termin geladen sein und sich in den letzten 14 Tagen in einem der vom Robert-Koch-Institut bezeichneten Risikogebiete aufgehalten oder unmittelbaren Kontakt zu einer infizierten Person gehabt haben, bitten wir, sich zunächst telefonisch mit uns in Verbindung zu setzen. Dazu wenden Sie sich bitte an die Durchwahl auf dem letzten Schreiben, das Sie von uns erhalten haben. Hilfsweise rufen Sie unter 05771/9104-0 an.

Rahden, 17.03.2020 

Schebitz

Direktor des Amtsgerichts